Wandersaison in den Pyrenäen beginnt
Wandersaison in den Pyrenäen beginnt
Die alpine Skisaison geht auch in den Pyrenäen langsam aber sicher dem Ende entgegen, die Tieflagen in den Ausläufern zu beiden Seiten der Gebirgskette im Südwesten Europas sind inzwischen schon weitgehend schneefrei. Am bevorstehenden Osterwochenende werden in den Hochlagen der Pyrenäen sowohl die letzten Skifahrer unterwegs sein als auch unterhalb der 1.000-Meter-Marke die ersten Wanderer und Mountainbiker. In den Pyrenäen locken gleich zwei Fernwege, die Frankreich und Spanien miteinander verbinden und für Radfahrer wie Wanderer gleichermaßen geeignet sind.
Beim bekannteren Wanderweg handelt es sich um den Jakobsweg, der zwischen Frühjahr und Herbst zahlreiche Wanderer und Pilger in die Pyrenäen bzw. an die Atlantikküsten in Frankreich und Spanien lockt. Der Jakobsweg ist seit einigen Jahren auch durchgehend für Radfahrer ausgebaut, wobei die Wahl hier unbedingt auf das Mountainbike statt auf ein Rennrad fallen sollte. Die Wanderwege in den Pyrenäen verfügen zudem über ein sehr engmaschiges Netz an Pensionen, die hier häufig unter der Bezeichnung “Gîtes“ bekannt sind. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Pensionen, die an die Standards eines Hotel garnis erinnern, mit dem Unterschied, dass die Touristen auch abends mit Spezialitäten aus der regionalen Küche verwöhnt werden.
Mitten in den Pyrenäen, also zwischen Spanien und Frankreich, ist der Zwergstaat Andorra zu finden. Die meisten Skistationen in Andorra haben auch über Ostern noch geöffnet, so dass sich jetzt im April eine gute Gelegenheit bietet, in den Pyrenäen je nach Laune zu wandern, zu radeln oder dem alpinen Skivergnügen nachzugehen.
Datum: 02.04.2009