Skipässe in Österreich 2011

Skipässe in Österreich 2011
Skipässe in Österreich 2011

Ähnlich wie in anderen jüngst veröffentlichten Studien (wir berichteten), ist auch das Magazin „Konsument“, das einen Preisvergleich für Skipässe in 80 Skiregionen in Österreich durchgeführt hat, zu folgendem Ergebnis gekommen: Die Preise für Skipässe sind innerhalb der letzten Jahre erheblich angestiegen.

Vergleicht man die aktuellen Preise für die Skipässe in den Skigebieten in Österreich mit den Preisen aus der Skisaison 2006 / 2007, kommt man zu einem deutlichen Ergebnis: So gut wie keines der österreichischen Skigebiete hat sich mit einer Steigerung der Preise unter zehn Prozent zufrieden gegeben. In vielen Skigebieten in Österreich ist die Steigerung der Preise sogar annähernd doppelt so hoch wie die Inflationsrate. Diese Steigerung trifft in erster Linie für kleinere Skigebiete in Österreich zu.

Ein Beispiel für die deutliche Preissteigerung bei den Skipässen in den Skigebieten in Österreich stellten die Redakteure des Magazins „Konsument“ in den Skigebieten am Stuhleck und am Semmering / Zauberberg fest: In den beiden Skigebieten sind die Tageskarten innerhalb der vergangenen vier Jahre um 14,5 Prozent (in der Skiregion am Stuhleck) bzw. um 14 Prozent (Semmering / Zauberberg) angestiegen.

Die niedrigsten Preise für Skipässe für Familien in der Wintersportsaison 2010 / 2011 wurden in der Skiregion Zahmer Kaiser/Walchsee in Tirol festgestellt. Hier können sich auf rund 25 Pistenkilometern bei einem Familienpaket für sechs Tage zwei Erwachsene, ein Kind und ein Jugendlicher für knapp 290 Euro auf die Pisten begeben.

Skifahren wird teurer in Europa – das belegt auch die Studie des Magazins „Konsument“. Daher heißt es in der Wintersaison 2010 / 2011 noch mehr als in den vergangenen Jahren: Zeit nehmen, gründlich vergleichen und erst dann buchen.

Christian Bathen

Datum: 11.12.2010

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