Eisstockschießen

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Eisstockschießen gehört zu den Wintersportarten und ist traditionell vor allem im alpinen Raum verbreitet. Zunächst wurde Eisstockschießen nur in solchen Gegenden ausgeübt, in denen im Winter die Seen zu frieren. Heute wird der Präzisions-Wintersport als moderne Freizeitbeschäftigung über das ganze Jahr auf speziell dafür angelegten bahnen ausgeübt.

Eisstockschießen = Curling auf dem Eis?

Die Regeln beim Eisstockschießen sind mit denen des Curlings verwandt und haben einen relativ einfachen Charakter. Es bilden sich beim Zielwettbewerb zwei gleich starke Mannschaften, jedes Mannschaftsmitglied besitzt einen Stock. Es werden vier Durchgänge mit je sechs Versuchen ausgeführt. In der Mitte des Spielfeldes liegt eine 12 cm große Daube, die den Zielbereich markiert. Durch werfen seines Stockes muss das Mannschaftsmitglied nun versuchen möglichst nah in den Zielbereich zu werfen. Dabei darf die Lage bereits geworfener Stöcke durch den eigenen Wurf verändert werden, diese sind, sobald sie aus dem Zielbereich verdrängt wurden, ausgeschieden.

Weitenwettbewerb Eisstockschießen

Zum Eisstockschießen gehört auch der Weitenwettbewerb, bei dem es nicht um Präzision geht, sondern darum, den Stock möglichst weit zu werfen. Dabei wird zumeist eine grade Bahn ausgesucht, sobald der Stock beim Wurf die Bahn verlässt zählt die weitere Strecke nicht mehr zum Endergebnis bei. Sieht aus wie ein recht archaischer Wintersport.

Sportgeräte beim Eisstockschießen

Das Sportgerät - der Stock - besteht in der Regel aus drei Teilen: Der Stiel, der Stockkörper und die Laufsohle. Der Stock wiegt zwischen 2,7 und 3,83 kg. Die Spielfläche ist aus Eis, im Sommer wird auch auf Teppichbahnen oder Beton zurückgegriffen, wobei der Abstand zwischen Spieler und Mittelkreuz ca. 24,5 m beträgt.

Eisstockschießen kann in Verbindung mit einem Winterurlaub insbesondere in Österreich beobachtet und auch mitgespielt werden. Dieser Sport ist äußerst günstig, unterhaltsam und bereitet während einer Winterreise sehr viel Spaß.

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