Saint-Julien-Mont-Denis bewahrt ein markantes Schieferbergbau-Erbe. Dazu gehören acht unterirdisch ausgebeutete Schieferadern.
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Kultur
Im Jahr 1430 entsandte Graf Amédée VIII. zwei Beamte nach Saint-Julien-Mont-Denis, um den Schiefer auszuwählen, der für Reparaturen am Schloss Annecy benötigt wurde. Der letzte von Raoul Chauvin betriebene Schieferbruch in Saint-Julien-Mont-Denis wurde 1982 geschlossen.
Der Turm La Tour de Saint-Julien-Montdenis und das angrenzende Gebäude beherbergen das Musée Ardoisier und die Gemeindebibliothek. Die Chapelle de Tourmentier ist mit einem geschützten Kulturobjekt verbunden: dem Basrelief „Vierge de Pitié“ mit Rahmen.
In der Umgebung von Saint-Julien-Mont-Denis liegt die historische Stätte Saint-Jean-de-Maurienne (Convent). Ebenfalls in der Umgebung befindet sich das Fort du Télégraphe. Im weiteren regionalen Umfeld liegen außerdem das Fort du Sappey und das Fort du Replaton.
Natur
In der näheren Umgebung von Saint-Julien-Mont-Denis liegen mehrere Gipfel: die Pointe du Télégraphe, le Pic du Génie, Tête d'Albiez-le-Vieux und le Petit Perron.
Wege
Der Sentier de la Cochette beginnt am Weiler La Rochelle, wenige hundert Meter von der Kirche entfernt. Je nach Jahreszeit können auf diesem Weg einige einzelne Steinböcke beobachtet werden.
Der Circuit des Ardoisiers ist ein alter, direkt in den Fels gehauener Betriebsweg des Schieferabbaus. Er verläuft am Berghang am rechten Ufer des Wildbachs Saint-Julien entlang. Der Rückweg führt über einen Grat und bietet Ausblicke auf das Tal.
Zur weiteren Navigation stehen Ihnen außerdem Le Pré, Méribel-Mottaret, La Tania, Flumet, Saint-Sorlin-Darves, Valloire, Lanslevillard und Saint-Pierre-D'entremont offen.