Casacanditella: Kirchen, Weintradition und Panoramablicke
Casacanditella verbindet unterschiedliche Ortslagen mit religiösen Bauwerken, Weintradition, lokalen Bräuchen und einer Hügellandschaft mit weiten Blicken. Im historischen Zentrum steht die Chiesa di San Gregorio Magno, während weitere Kirchen am Rand des bebauten Gebiets, außerhalb des Zentrums oder im Ortsteil Semivicoli liegen. Zum Ort gehören außerdem das Castello di Semivicoli, traditionelle Feste, regionale Küche und der Parco d'Angelo.
Kirchen an unterschiedlichen Ortslagen
Die Chiesa di San Gregorio Magno liegt im historischen Zentrum von Casacanditella. Anders positioniert ist die Chiesa della Madonna dell’Assunta, die außerhalb des bebauten Zentrums liegt. Die beiden Kirchen stehen damit für unterschiedliche räumliche Situationen innerhalb von Casacanditella.
Am südlichen Rand des bebauten Gebiets befindet sich die Chiesa di San Rocco. Die Chiesa di San Nicola di Bari liegt dagegen im Ortsteil Semivicoli von Casacanditella. Damit verteilen sich die vier Kirchen auf das historische Zentrum, den südlichen Siedlungsrand, eine Lage außerhalb des bebauten Zentrums und den Ortsteil Semivicoli.
Semivicoli und die erhaltene Weintradition
Im Castello di Semivicoli sind mehrere Spuren der Wein- und Verarbeitungsgeschichte erhalten. Dazu gehört ein Olivenpresswerk aus dem Jahr 1868. Außerdem befinden sich dort Becken zur Weinherstellung. Das Olivenpresswerk und die Becken stehen für die Verbindung von Olivenöl und Wein im Anwesen.
In der Bar des Anwesens Castello di Semivicoli werden Weinproben angeboten.
Feste, Prozessionen und überlieferte Bräuche
Die Festa del pescatore ist ein Forellen- und Weinfest. Zum Fest gehören folkloristische Musik und Tanz.
Die Farchie-Tradition von Casacanditella hat einen anderen Charakter: Die Contrade errichten und richten Türme aus Schilfrohr auf, die zu Ehren des heiligen Antonius des Großen entstehen.
Auch die Prozession zur Madonna dell’Assunta gehört zu den überlieferten Bräuchen von Casacanditella. Dabei tragen weiß gekleidete Mädchen, die mit Blumen und Goldschmuck geschmückt sind, Getreide in gefüllten conche. Das Detail der conche und die festliche Kleidung geben der Prozession ein klar erkennbares Erscheinungsbild.
Hügellage und Blicke bis zur Maiella
Casacanditella liegt auf einem etwa 400 Meter hohen Hügel zwischen den Tälern der Flüsse Foro und Dendalo. Die Hügellage und die beiden Flusstäler prägen den landschaftlichen Rahmen des Ortes.
Von Casacanditella reicht der Blick bis zum Adriatischen Meer und zur Maiella. Der Parco d'Angelo trägt auch den Namen Parco delle Quercette. Der Stadtpark liegt in einem Flaumeichenhain auf einem Hügel; die Vegetation rahmt dort Panoramablicke ein.
Lokale Küche als Teil des Aufenthalts
Zur Küche von Casacanditella gehören Maccheroni alla chitarra mit gemischtem Ragù aus Rind-, Schweine- oder Lammfleisch.
Weitere Ortsseiten: Lama Dei Peligni, Pizzoferrato, Pennapiedimonte, Guardiagrele, Taranta Peligna, Roccamontepiano, Gamberale und Pretoro.
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