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Griante am Comer See: Wege, Villen und Kirchen

Unterkünfte in Griante

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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File:Villa il Giumello, villa in Cadenabbia, villages in Griante, Italy, 1935.jpg File:Villa il Giumello, villa in Cadenabbia, villages in Griante, Italy, 1935.jpg Foto: Kresspahl via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Griante am Comer See verbindet mehrere klar unterscheidbare Wege mit Villen, Kirchen und Aussichtspunkten. Für die Wahl Ihrer Unterkunft können Sie sich daher am geplanten Tagesprogramm orientieren: Die Greenway bietet eine längere Strecke oder einzelne Abschnitte, während die Wege zum Sasso San Martino und zur Via dei Castelli andere Schwerpunkte setzen.

Die etwa 10 Kilometer lange Greenway del lago di Como führt durch Griante. Sie kann vollständig in etwa dreieinhalb Stunden zu Fuß begangen oder auch abschnittsweise zurückgelegt werden. Zusätzlich verläuft durch Griante ein Abschnitt der historischen Via Francigena Romana.

Die Via dei Castelli dauert etwa 40 Minuten pro Strecke. Neben dem Ausgangspunkt gibt es kostenlose und kostenpflichtige Parkplätze. Der einfache Spazierweg im Hinterland ist eine alternative Route zur Greenway del Lago di Como und führt an verschiedenen Stätten alter Befestigungsanlagen vorbei.

Eine Wanderung von Griante führt zum Sasso San Martino, von dem aus sich ein weiter Blick über den Comer See bietet. Das Gebiet um den Sasso San Martino war Teil der Cadorna-Linie, einer wichtigen Verteidigungslinie des Ersten Weltkriegs. Davon zeugen Schützengräben, Stollen und gepanzerte Stellungen. Für Wege mit einem anderen Ziel verfügt Cadenabbia über einen der wichtigsten Fähranleger, der das Zentrum des Comer Sees mit Varenna und Bellagio verbindet.

Villen zwischen Griante und Cadenabbia

Die Villa Margherita in Cadenabbia di Griante wurde 1853 im Auftrag des Verlegers Giulio Ricordi erbaut. In Griante steht die Villa Collina auf den Ruinen eines alten mittelalterlichen Turms und ist von einem Park umgeben.

Villa Maresi ist eine historische, zum See ausgerichtete Residenz zwischen Griante und Cadenabbia. Sie wurde zwischen 1895 und 1905 auf den Ruinen eines alten Herrenhauses errichtet, das zu einem Befestigungskomplex gehörte, und liegt in einem Park am Fuß des Sasso di San Martino. Das Gebäude ist im englischen neugotischen Stil gestaltet.

Kirchen und Ausblicke

Die Chiesa di San Martino bestand bereits Ende des 16. Jahrhunderts unter dem Namen San Martino al Monte. Etwa Mitte des 17. Jahrhunderts erhielt sie ihren heutigen Namen und Titel. Die Kirche steht auf 475 Metern Höhe auf einer natürlichen Terrasse mit Panoramablick auf den Comer See und die Berge im Hintergrund.

Die Chiesa dei Santi Nabore e Felice bewahrt ein Freskofragment aus dem 14. Jahrhundert. Es stellt die Anbetung der Heiligen Drei Könige an der Grotte von Bethlehem dar. In derselben Kirche befindet sich außerdem ein Altarbild der Himmelfahrt Mariens, gemalt von Alessandro Maganza (1556–1632), einem Schüler Tizians.

Die Chiesa Anglicana dell’Ascensione war die erste auf italienischem Staatsgebiet errichtete anglikanische Kirche. Ihre Architektur weist Merkmale der lombardischen Spätgotik des 15. Jahrhunderts auf: ein einschiffiges Langhaus, große Querbögen, eine Fensterrose an der Fassade, kleine Bögen unter den Dachtraufen und Fialen über den tragenden Pfeilern.

Weitere Reiseziele finden Sie unter Menaggio, Civenna, Bellagio und Tremezzo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Como.

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