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Oga zwischen Bergwald, Kultur und Paluaccio

Unterkünfte in Oga

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Oga verbindet Naturraum, Ortsgeschichte und Wanderziele. Für die Reiseplanung mit Unterkunft in Oga gehören Forte Venini und die Kirche der Heiligen Lorenzo und Colombano ebenso zu den konkreten Zielen wie Paluaccio di Oga und die Wege bei Le Motte di Oga.

Höhenlage: Oga liegt auf 1.500 m über dem Meeresspiegel und ist von den Gipfeln der Zentralalpen umgeben, darunter Ortles, Gran Zebrù, Tresero, Thurwieser, Cevedale, S. Matteo, Confinale, Reit und Cima Piazzi.

Aussicht: Der Ort liegt auf einem sehr sonnigen Aussichtsbalkon mit Blick auf Bormio und das Valdidentro.

Naturschutz: Das Naturschutzgebiet Paluaccio di Oga umfasst mehr als 30 Hektar.

Besondere Pflanzenwelt: Im Schutzgebiet kommt die fleischfressende Pflanze Drosera rotundifolia vor.

Landschaftsgeschichte: Der Ursprung des Torfmoors Paluaccio reicht ungefähr 13.000 Jahre zurück.

Anreise: Die Zufahrt zweigt bei Santa Lucia am Ortsrand von Bormio von der SS 38 dello Stelvio auf die Provinzstraße Nr. 28 ab; aus dem unteren Veltlin erfolgt die Abzweigung nach links.

Leichte Wege: Bei Le Motte di Oga an der Provinzstraße Nr. 28 zwischen Oga und Le Motte führen leichte Waldwege durch die Berglandschaft.

Kulturgeschichte zwischen Forte Venini und Dorfkirche

Das Forte Venini steht für die militärische Geschichte des Ortes. Die Anlage war mit vier Geschützen großer Reichweite ausgestattet, deren Reichweite etwa 13 km betrug. Eine umfassende Restaurierung gab das Forte Venini in Oga im Jahr 2003 der Allgemeinheit zurück. Im Herbst 2014 ging das Forte Venini offiziell in den Schutz und das Eigentum der Gemeinde Valdisotto über.

Ein zweiter kulturgeschichtlicher Schwerpunkt ist die Kirche der Heiligen Lorenzo und Colombano in Oga. Sie wurde 1632 zur Pfarrkirche und ist dem heiligen Laurentius geweiht.

Die heutige Kirche der Heiligen Lorenzo und Colombano wurde 1904 im neugotischen Stil errichtet. Zuvor hatte ein verheerender Brand die frühere mittelalterliche Kapelle zerstört. Im Inneren werden zwei kostbare Altaraufbauten aus dem Jahr 1538 aufbewahrt.

Zum Patronatsfest des heiligen Laurentius werden auf der natürlichen Terrasse von Tadè, die das Dorf überblickt, die traditionellen „fiamme di S. Lorenzo“ entzündet. Dabei handelt es sich um große Freudenfeuer.

Naturraum und Wanderziele

Die Wanderung zur Cerdec-Hütte führt durch dichte Wälder, grüne Weiden und an den Cerdec-Almhütten vorbei. Der konkrete Verlauf beginnt am Parkplatz des Forte di Oga, führt über den Weg N280 in Richtung Crap del Maro, durch das Zentrum von Oga und anschließend über den Weg N207.

Das Paluaccio ist ein Torfmoor. Sein Ursprung reicht ungefähr 13.000 Jahre zurück; das Naturschutzgebiet Paluaccio di Oga umfasst mehr als 30 Hektar.

Weitere Orte für Ihren Reisevergleich: Sernio, Torre Di Santa Maria, Bormio, Santa Caterina Valfurva, Madesimo, Campodolcino, Valdidentro und San Carlo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sondrio.

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