Bobbio Pellice zwischen alpiner Kultur und Natur
Kultur und Geschichte in Bobbio Pellice
La Dogana Reale in der Via Sibaud in Bobbio Pellice beherbergt den Sitz des Zentrums für alpine Kultur. Das Monumento Sibaud ist vom Ortszentrum von Bobbio Pellice aus über einen Weg oder eine Straße mit einem bequemen Spaziergang von etwa 30 Minuten erreichbar. Das Monumento Sibaud wurde 1889 im Rahmen der Feierlichkeiten zum 200. Jahrestag des „Glorioso Rimpatrio“ eingeweiht.
Die Ausstellung des Museo del Podio befindet sich in einer restaurierten Quartiersschule aus dem 19. Jahrhundert, in der noch einige Einrichtungsgegenstände ausgestellt sind. Das Museo del Podio ist Teil eines 2020 eröffneten historischen Rundgangs, der bedeutende Orte der Gemeinde Bobbio Pellice verbindet, die mit Ereignissen des 16. und 17. Jahrhunderts verbunden sind.
Die Località del Podio war Zeugin eines Pakts aus dem Jahr 1561 zwischen den protestantischen Gemeinschaften des Val Pellice und des Alta Val Chisone im Dauphiné. Damit reicht die dokumentierte Geschichte dieses Ortes bis in das 16. Jahrhundert zurück und umfasst zugleich die Erinnerung an den „Glorioso Rimpatrio“, dessen 200. Jahrestag 1889 mit der Einweihung des Monumento Sibaud begangen wurde.
Naturraum und Wege rund um das Val Pellice
Die Conca del Pra ist ein postglaziales geomorphologisches Gebiet. Ihre Beckenlandschaft entstand, nachdem Rutschungen nach dem Rückzug der pleistozänen Gletscher den Talboden blockiert hatten. Die Conca del Pra gehört zum Natura-2000-Gebiet ZSC Oasi del Pra - Barant. Von Villanova aus ist die Conca del Pra über den Weg TOS115 sowie über eine Schotterstraße mit geregeltem Zugang erreichbar.
Der Gran Tour del Monviso kann vom Val Pellice aus über die Conca del Prà begonnen werden. Eine Zugangsmöglichkeit führt über die SP161 bis zum Ortsteil Villanova di Bobbio Pellice, wo das Auto abgestellt werden kann. Im Inneren der Oasi del Barant verläuft eine Schotterstraße. Die asphaltierte Straße durch das Valle Carbonieri führt zum Pianoro Barbara, von wo aus Spaziergänge in der Natur möglich sind.
Der Anstieg durch das Valle Carbonieri zum Rifugio Barbara Lowrie wird häufig von Radfahrern und Mountainbike-Fahrern genutzt. Eine Route führt vom Rifugio Barbara Lowrie über den Colle Barant auf 2.373 m zum Rifugio Willy Jervis auf 1.732 m. Die genannten Höhenangaben markieren dabei den Colle Barant als höher gelegenen Punkt und das Rifugio Willy Jervis als tiefer gelegenes Ziel dieser Route.
Alm und regionale Produkte
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