Turin entdecken: Kultur, Geschichte und Skihotels
In Turin zeigt die Galleria Sabauda mehr als 500 Werke aus den dynastischen Sammlungen der Savoyer. Ihre Ausstellung spannt einen Bogen von der europäischen Kunst des 14. bis zum 20. Jahrhundert und verbindet damit mehrere Jahrhunderte Kunstgeschichte an einem Ort.
Kultur und Geschichte
Auch die markante Mole Antonelliana gehört zu den prägenden Bauwerken der Stadt. Sie wurde ursprünglich als Synagoge konzipiert; über die Treppen im Inneren ihrer Kuppel lässt sie sich zu Fuß bis zur Panoramaterrasse besteigen. Das Teatro Regio öffnet seine Geschichte und Architektur bei Führungen, die das Foyer, den Zuschauerraum, die Bühne, die unterirdischen Proberäume und die Schneiderei umfassen.
Das Museo Civico Pietro Micca verbindet Ausstellungsstücke und unterirdische Besichtigung: Zu sehen sind Modelle, Drucke, Waffen und Erinnerungsstücke aus der jeweiligen Epoche. Zum Besuch gehört außerdem eine unterirdische Route durch die Konterminengalerien der Mezzaluna del Soccorso. Im Palazzo Madama umfasst die Keramiksammlung mehr als 4.000 Stücke und zählt zu den bedeutendsten in Italien. Das Haus vereint ein Museum der Stadt und des piemontesischen Gebiets mit einem Museum für dekorative Kunst aus allen Epochen und Regionen.
Das Museo Egizio ist das älteste vollständig der ägyptischen Kultur gewidmete Museum der Welt. Seine Gründung im Jahr 1824 geht auf die von Bernardino Drovetti zusammengetragene Sammlung zurück. Beim Teatro Regio liegen ebenfalls zwei markante Daten: Eröffnet wurde es am 26. Dezember 1740 mit Francesco Feos Oper Arsace; das heutige Gebäude öffnete am 10. April 1973 mit Giuseppe Verdis Oper I Vespri siciliani. Zum UNESCO-Welterbe Residenzen des Königshauses Savoyen gehören elf Bestandteile im Zentrum von Turin.
Die Basilica di Superga beherbergt in ihren unterirdischen Bereichen besuchbare Gräber der Savoyer-Dynastie. Zugleich bietet sie einen Aussichtspunkt mit Blick auf Torino und den Alpenbogen. So stehen an diesem Ort die dynastische Geschichte und der Blick über Stadt und Gebirge unmittelbar nebeneinander.
Natur
Der Parco del Valentino liegt am linken Ufer des Po und ist zur Turiner Hügellandschaft ausgerichtet. Der Park bietet Radwege, Spazierwege sowie Möglichkeiten für Sport und Erholung. In derselben Parkanlage wurde das Borgo Medievale für die Italienische General-Ausstellung von 1884 als Rekonstruktion geschaffen.
Kulinarik
Turiner Traditionen zeigen sich auch in Museen, Cafés und Verkostungen. Das Museo Carpano zeichnet die Geschichte des italienischen Wermuts ab dem Jahr 1786 nach, als Benedetto Carpano das Getränk patentierte. Führungen werden auf Italienisch und Englisch angeboten; nach Vereinbarung gehören auch Verkostungserlebnisse dazu.
Das Caffè Al Bicerin wurde 1763 gegründet und hat seine originale Ausstattung bewahrt. Es ist mit dem traditionellen Turiner Getränk Bicerin verbunden, das dort seinen Ursprung hat. Bei Guido Gobino endet der Besuch mit einer Verkostung.
Ergänzende Orte
In der näheren Umgebung von Torino liegen weitere kulturelle und grüne Ziele: Das Museo di Antropologia Criminale ist ein Museum, das Castello del Valentino ein Palast und die GAM Galleria d'Arte Moderna ein Museum. Ebenfalls in der näheren Umgebung von Torino befinden sich das Museo del Carcere LE NUOVE als Museum sowie der Giardino Cesare Valperga di Masino, der Giardino Simon Wiesenthal und der Giardino San Paolo als Gärten.
Weitere Ortsziele: Fenestrelle, Chiesanuova, Sauze Di Cesana, Torre Pellice, Pragelato, Bardonecchia, Sauze D'oulx, Sestriere, Usseaux, Susa, Ruà, Oulx, Giaveno, Claviere, Val Della Torre, Bruzolo, Cesana Torinese, Cuorgnè, Monti, Villar Pellice, Roure, Beaulard, Carella, Valprato Soana, Busano, Ceres, Exilles, Sant'antonino Di Susa, Caprie, Bobbio Pellice, Gravere.
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