Dekýš: Wanderwege, Seen und Kirchen entdecken
Unterkünfte in Dekýš
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Foto: Photograph: Patrik Kunec ( talk ) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Dekýš liegt günstig zum Wandern und bewahrt sich das ganze Jahr über seinen ruhigen Charakter. Der Ort befindet sich im südlichen Teil der Štiavnické vrchy, in einer durch Erosion entstandenen Senke am Quellgebiet von Dekýšsky potok. Wege, Wald und historische Gewässer gehören hier ebenso zum Ortsbild wie Spuren einer langen Siedlungs- und Baugeschichte.
Natur
Drei Viertel des Katastergebiets von Dekýš sind von Wald bedeckt. Für die Wälder im Gebiet sind Eichen- und Buchenbestände typisch. Die Pflanzenwelt ist gemischt und umfasst sowohl Bergpflanzen als auch wärmeliebende Arten.
In der Nähe von Dekýš liegt, 4 km südwestlich des Ortes, das staatliche Waldreservat Jabloňovský Roháč, das auch Almášsky Roháč genannt wird. Im Umfeld von Dekýš kommt Rothirsch vor; das Sitno-Reh (Capreolus sitnensis) lebt im Sitno-Naturschutzgebiet.
Wege und Gewässer
Durch Dekýš verlaufen Wanderwege in Richtung Sitno, Počúvadlo und zu den umliegenden Seen. Der Počúvadlianske-See ist der größte See in den Štiavnické vrchy. Er wurde nach Plänen von S. Mikovíny in den Jahren 1738 bis 1740 angelegt.
Die Seen in der Umgebung von Dekýš wurden größtenteils künstlich für den Erzabbau angelegt. Sie besitzen historischen und technischen Wert. Damit stehen die Gewässer nicht nur in einem landschaftlichen, sondern auch in einem eng mit der früheren Nutzung der Region verbundenen Zusammenhang.
Geschichte
Dekýš wurde erstmals 1270 schriftlich erwähnt und trug damals den Namen Gukes. Auf dem Gebiet des Ortes ist außerdem eine Siedlung aus der Römerzeit bekannt.
Das Gebiet von Dekýš war bereits in der Steinzeit besiedelt. Dort ist eine Siedlung der Volutenkultur mit Keramik des Želiezovce-Typs und einem Idolfund bekannt. Die schriftlich überlieferte Ortsgeschichte steht damit neben deutlich älteren Siedlungsspuren.
Kultur
Zur traditionellen Volkskunst in Dekýš gehörte die Herstellung landwirtschaftlicher Geräte und Möbel aus örtlich verfügbarem Holz. Auch die Stickereien des Ortes besitzen charakteristische Entwicklungsmerkmale: Zunächst verwendeten sie kleine Kreuz-, Gitter- und Punktmotive; nach dem Ersten Weltkrieg kamen pflanzliche Ornamente hinzu.
Zu den Sakralbauten gehört die römisch-katholische Kirche der Geburt der Jungfrau Maria. Sie wurde 1805 erbaut und 1924 um ein Querhaus erweitert. Die Kirche befindet sich in gutem Zustand und wird für ihren religiösen Zweck genutzt.
Die evangelische Kirche in Dekýš wurde 1924 in einem sezessionistisch geprägten neoklassizistischen Stil erbaut. Auch sie befindet sich in gutem Zustand und wird für ihren religiösen Zweck genutzt.
Prüfen Sie außerdem, welche Leistungen eingeschlossen sind, wie sich der Preis zusammensetzt und welche Buchungs- oder Stornierungsbedingungen gelten. Bei einer Reise mit mehreren Personen ist ebenso wichtig, ob die ausgewiesene Belegung zur eigenen Gruppe passt. Die konkreten Merkmale und Bedingungen unterscheiden sich je Angebot; maßgeblich sind die Informationen auf der jeweiligen Angebotsseite.
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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Banská Štiavnica.