Okres Banská Štiavnica: Hotels und Unterkünfte
Unterkünfte in Okres Banská Štiavnica
Banská Štiavnica ist der Ort, an dem 1762 die erste Bergbau- und Forstakademie Europas gegründet wurde.
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Kultur
Seit 1993 werden die Salamandrové dni jedes Jahr in der zweiten Septemberwoche veranstaltet. Zum Programm gehören ein historischer Salamanderumzug, Musik, ein traditioneller Jahrmarkt, Ausstellungen sowie Aktivitäten für Kinder und Familien.
Das erhaltene Stadtzentrum von Banská Štiavnica wurde im 16. Jahrhundert geprägt. Zu ihm gehören großartige spätgotische und Renaissance-Bürgerhäuser, das Rathaus sowie die spätgotische Katharinenkirche. Das Alte Schloss von Banská Štiavnica dient als Museum und zeigt unter anderem Ausstellungen zu Pfeifen und Schießscheiben. Das Neue Schloss von Banská Štiavnica wird ebenfalls museal genutzt, beherbergt eine Ausstellung zu den Kämpfen gegen die Osmanen und bietet einen schönen Blick auf die Stadt.
Die Banskoštiavnická Kalvária ist ein weitläufiger barocker Komplex an einem Hang oberhalb der Stadt. Sie umfasst drei Kirchen, neunzehn Kapellen sowie ein Kreuz mit einer Skulpturengruppe der Sieben Schmerzen Mariens. Die Besucherroute des Komplexes beginnt im unteren Teil des Areals, führt an den Kapellen vorbei zur Oberen Kirche und kehrt auf der anderen Seite des Hangs wieder bergab zurück.
Geschichte
Das Banské múzeum v prírode bietet Führungen durch originale Bergwerksbereiche und zeigt die Entwicklung des Erzbergbaus in Mitteleuropa vom Mittelalter bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Seine Oberflächenexposition verbindet technische Bergbaudenkmäler mit einer geologischen Ausstellung, die 70 Stationen umfasst.
Der Kammerhof wurde ab dem 12. Jahrhundert schrittweise errichtet und war im 16. Jahrhundert Sitz des Hauptkammergrafenamts. Heute befindet sich dort das Informationszentrum des Slowakischen Bergbaumuseums mit Mineralien, Souvenirs, repräsentativen Publikationen und Informationsmaterialien. Der Kammerhof vermittelt außerdem die Geschichte des Bergbaus, der Technik und des Alltagslebens der Bergleute.
Ein Entwässerungsstollen aus dem 14. Jahrhundert verläuft unter dem Zentrum von Banská Štiavnica und kann auch von Familien mit Kindern über sechs Jahren betreten werden.
Natur
Das Welterbegebiet umfasst eine umliegende Landschaft mit Relikten des Gold- und Silberbergbaus innerhalb des Landschaftsschutzgebiets Štiavnické vrchy.
Der Banskoštiavnický Geopark liegt auf dem Gebiet des Okres Banská Štiavnica und umfasst eine Fläche von 374 km². Auf seinem Gebiet befinden sich insgesamt 156 Standorte; außerdem reicht die Landschaftsschutzgebietsfläche Štiavnické vrchy in den Geopark hinein.
Der Sitno ist mit 1009 Metern der bekannteste und höchste Berg der Štiavnické vrchy.
Anreise
Banská Štiavnica ist von der Schnellstraße R1 und den wichtigsten Eisenbahnstrecken aus ungefähr in 20 bis 30 Minuten erreichbar.
Für die weitere geografische Navigation stehen folgende Ortsseiten zur Verfügung: Dekýš, Štiavnické Bane, Ilija, Banský Studenec, Banska Stiavnica, Banska Bela, Svätý Anton, Vysoká.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Neusohl.