Gombrèn – Berge, Wege und Kulturerbe

File:Sant Pere de Gombrèn (21101).jpg File:Sant Pere de Gombrèn (21101).jpg Foto: Chixoy via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Gombrèn gehört im Ripollès zur Serra de Montgrony, die sich über Gemeinden im Berguedà und im Ripollès erstreckt. Gombrèn liegt dabei im Ripollès, während die Serra de Montgrony zugleich Gemeinden im Berguedà einschließt. Am Gorg dels Banyuls liegt ein Fließgewässerabschnitt an der Riera de Garfull, der mit der Sage vom Comte Arnau verbunden ist. Im Jardí botànic befindet sich ein Heilpflanzengarten mit etwa 250 Pflanzen; von ihnen stammen die meisten aus Gombrèn. Die ungefähre Zahl beschreibt den Umfang des Pflanzenbestands, während die Herkunft der meisten Pflanzen den örtlichen Bezug des Gartens sichtbar macht.

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Natur und Wege

Die Wanderroute Etapa 2 von La Volta a Peu al Ripollès beginnt in Gombrèn und führt über den alten Weg hinauf zum Santuari de Montgrony und zur romanischen Kirche Sant Pere de Montgrony. Die Bezeichnung Etapa 2 kennzeichnet sie als zweiten Abschnitt von La Volta a Peu al Ripollès. Die Wegführung verbindet damit einen Start im Ort mit zwei religiös und historisch geprägten Zielen.

La Covil und Costa Pubilla sind Gipfel in der näheren Umgebung von Gombrèn. Pla de la Serra ist ein Gipfel in der Umgebung, ebenso l'Emperadora. Die Unterscheidung zwischen näherer Umgebung und Umgebung hilft dabei, die räumliche Einordnung dieser Ziele bei der Planung nicht gleichzusetzen. La Covil und Costa Pubilla gehören damit derselben näheren räumlichen Einordnung an, während Pla de la Serra und l'Emperadora als Ziele in der Umgebung geführt werden.

Kultur und Geschichte

Sant Pere de Montgrony ist eine 1138 geweihte Kirche, die bis ins 17. Jahrhundert als Pfarrkirche diente. Das Santuari de Nostra Senyora de Montgrony ist am Fuß der Coma Ermada ein bedeutendes Zentrum marianischer Verehrung. Sant Quintí de Puig-rodon ist ein Schrein in der näheren Umgebung von Gombrèn. Die genannten Sakralbauten unterscheiden sich damit in ihrer Bezeichnung und in den überlieferten historischen Angaben.

Im Kulturerbekomplex von Mataplana befindet sich Sant Joan de Mataplana, eine Kapelle aus dem 14. Jahrhundert. Das Castell de Mataplana ist eng mit den Traditionen verbunden, die den Mythos des Comte Arnau geprägt und überliefert haben. Archäologische Ausgrabungen in Mataplana legten das Castell de Mataplana und eine angrenzende Siedlung frei, in der die Bediensteten der Herren lebten. Der Komplex verbindet dadurch eine Kapelle, die Burg und die archäologisch freigelegte Siedlung in einem gemeinsamen Ortsbezug.

Auch die Carrers dels Porxos gehören zur Ortsgeschichte: Sie erinnern an die frühere Wollverarbeitung und Herstellung von Decken in Gombrèn. Kirche, Santuari, Schrein, Kapelle, Burg, Siedlung und Handwerk setzen unterschiedliche thematische Schwerpunkte und lassen sich bei der persönlichen Planung getrennt betrachten. Neben religiösen und herrschaftlich geprägten Orten steht damit auch die frühere örtliche Handwerksgeschichte.

Im weiteren regionalen Umfeld von Gombrèn liegen Pedra Dreta als antike Stätte, Castell de Montesquiu als Burg und Castell de Milany als Burgruine. Die drei Ziele repräsentieren dabei unterschiedliche Formen des regionalen Kulturerbes: eine antike Stätte, eine Burg und eine Burgruine.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

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