Ogassa – Taga, Wege und Bergbaugeschichte
Unterkünfte in Ogassa
Natur
Der Taga ist mit 2.035 m der markanteste und höchste Gipfel der Serra Cavallera sowie des inneren Ripollès.
Die Route durch die Serra Cavallera kann zu Fuß oder teilweise mit einem Bergfahrzeug zurückgelegt werden. Der Camí de Vidabona verläuft größtenteils durch Ogassa. Entlang des Torrent de la Font Gran führt eine Route an der Font Gran vorbei, wo Wasser aus dem Erdinneren in einem umzäunten Bereich austritt. Das Tall Obert de Can Camps ist Ogassas bedeutendster Fundort, an dem eine große Vielfalt an Fossilien gefunden werden kann.
Die Naturwege lassen sich nach Landschaftsform und Fortbewegungsart miteinander vergleichen, ohne die einzelnen Schwerpunkte zusammenzulegen.
Geschichte
Die Kohlebergwerke von Ogassa waren ein wichtiger Grund dafür, dass die Eisenbahn das Ripollès erreichte. Die Kohlebergwerke von Surroca wurden ab dem Ende des 18. Jahrhunderts ausgebeutet und blieben bis 1967 in Betrieb; anschließend wurden sie geschlossen. Bei Ca l'Armengol wurde 1940 eine Seilbahnstation als neue Lösung für den Transport der Kohle eröffnet.
Die Route per la Via de Baix folgt der ehemaligen Lorenstrecke bis zur schiefen Ebene der Meseta de Baix. Sie führt an den Überresten der Zementfabrik Balaguer vorbei; dort sind der Schornstein und die Sackabfüllanlagen sichtbar. Außerdem führt sie zu den Überresten des Hauses an der Meseta de Baix.
Eine Rundroute entlang der ehemaligen Lorenstrecken folgt der früheren Verbindung zwischen dem Ortskern von Ogassa und dem Bahnhof Toralles. Die Ruta del Ferro i del Carbó folgt der ehemaligen Eisenbahnstrecke, die mit der Kohleförderung in den Bergwerken von Ogassa verbunden war.
In Ogassa gibt es ein von der Bevölkerung geschaffenes Museum, in dem die Arbeit der Bergleute und die Herstellung von Kohlebriketts vermittelt werden.
Bei den historischen Wegen können Sie zwischen industriellen Spuren und Naturorten unterscheiden.
Wenn Sie eine Unterkunft für den Skiurlaub in Ogassa prüfen, vergleichen Sie auf den jeweiligen Angebotsseiten Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen. Ein solcher Vergleich lässt sich neben der persönlichen Auswahl zwischen Naturwegen, Bergbaugeschichte und Kultur vornehmen.
Kultur
Die Kirche Sant Martí d'Ogassa stammt aus dem 10. Jahrhundert, liegt auf 1.370 m Höhe und befindet sich am Weg zum Coll de Jou. Die Kirche Sant Martí de Surroca stammt aus dem 11. Jahrhundert und liegt am Weg zum Coll de Pal im Nordosten des Gemeindegebiets.
In Ogassa wird der traditionelle Tanz Ball de Sant Ferriol von den jüngsten Kindern getanzt.
Die sakrale Baugeschichte und die Tanztradition lassen sich als kulturelle Themen getrennt von der Bergbaugeschichte betrachten.
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