Planoles: Wälder, Wege und romanisches Erbe
Unterkünfte in Planoles
Die Ruta de les Mines erschließt zu Fuß zahlreiche Relikte des Bergbaus im Tal von Planoles und macht dieses historische und industrielle Erbe erlebbar.
Natur
Im Gebiet der Obagues del Rigart wechseln sich artenreiche Ufererlenwälder mit Rotkiefern und verschiedenen Laubwäldern aus Eschen, Birken, Linden und großblättrigen Eichen ab. Die Route Volta a l’Avetar führt durch l’Avetar, einen größtenteils kommunalen Tannenwald in Planoles. Dort stehen einige Tannen, die aufgrund ihrer Größe und ihres Alters monumental sind; zugleich gibt es eine große Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten.
Die Ruta de l’Isard i les Marmotes ist eine 5 km lange Rundroute ab dem Collet de les Barraques durch den Wald Pinatar. Sie verläuft im Parc Natural de les Capçaleres del Ter i del Freser und im Nationalen Jagdreservat Freser–Setcases. Planoles gehört zu den Gemeinden, die im Parc Natural de les Capçaleres del Ter i del Freser liegen; der Naturpark umfasst 14.750 Hektar.
In der näheren Umgebung von Planoles liegen der Gipfel Pla de la Serra, der Gipfel Costa Pubilla, der Gipfel la Covil und der Gipfel l'Emperadora.
Kultur
Der Itinerari romànic i natura a la Vall del Rigart ist eine 13 km lange lineare Route mit einer geschätzten Dauer von etwa 4 Stunden und 45 Minuten. Auf Abschnitten ist sie mit GR- und Itinerànnia-Markierungen versehen; die Rückkehr mit dem Zug ist möglich. Die Route verbindet die Landschaft des Tals mit romanischem Kulturerbe und ermöglicht den Besuch von bis zu fünf romanischen Kirchen.
Die Kirche Sant Vicenç de Planoles wurde erstmals im Jahr 1141 erwähnt. Sant Marcel de Planès, auch Sant Marcel de Planès de Rigard genannt, ist eine ländliche romanische Kirche in Planès, etwa 1 km oberhalb von Planoles. Sie wurde Ende des 11. oder Anfang des 12. Jahrhunderts erbaut und zwischen 1018 und 1046 von Bischof Oliba geweiht. Innen hat sie eine hufeisenförmige, außen eine halbkreisförmige Apsis.
La Casa de les Papallones beherbergt eine Makrolepidopteren-Sammlung, die 2005 nach Planoles verlegt wurde und die Schmetterlingsvielfalt der Region auf didaktische Weise vermittelt. Die Pedra Dreta ist eine benannte archäologische Stätte in der Umgebung von Planoles.
Das Santuari de Núria ist ein Wallfahrtsheiligtum in der Umgebung von Planoles. Das Museu Municipal De Llívia ist ein Museum im weiteren regionalen Umfeld von Planoles, ebenso das Castell de Montesquiu, eine Burg.
Routen
Die Ruta del Rigart ist eine 42 km lange Talroute. Sie kann zu Fuß, mit dem Fahrrad oder zu Pferd zurückgelegt werden und führt durch Campelles, Nevà, Fornells, Dòrria und Planoles. Die Gemeinde Planoles schuf 2022 die The Trail Zone mit sechs Routen zur Förderung des Bergsports und zur Erschließung der natürlichen Umgebung.
Die Ruta dels veïnats de Planoles beginnt an der Plaça del Casino nahe der Kirche Sant Vicenç. Sie führt bis zum Dorf Planès und anschließend direkt zurück nach Planoles. Für die eigene Tagesplanung lassen sich die unterschiedlichen Streckenformen, Längen und Rückkehrmöglichkeiten gut nebeneinander betrachten.
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