Sichere Ski-Pisten im Schweizer Engadin
Sichere Ski-Pisten im Schweizer Engadin
Auf den Pisten rund um St. Moritz und andere bekannte Skiorte im Engadin, einem der höchstgelegenen Täler Europas, haben sich in der Wintersaison 2008/09 deutlich weniger Unfälle ereignet als noch im Vorjahr. Damit setzt der positive Trend, der im Engadin im Kanton Graubünden schon seit einigen Jahren zu beobachten ist, unvermindert fort. Dieter Bogner, Marketingchef der Bergbahnen Engadin St. Moritz AG führt diese Entwicklung freilich nicht nur auf den Faktor Zufall zurück, sondern nennt einige wesentliche Gründe für die besondere Sicherheit der Ski-Pisten in Graubünden und der restlichen Schweiz.
Sicherheit auf den Schweizer Skipisten
Einerseits arbeiteten viele Skigebiete in der Schweiz, unter anderem auch das hiesige in St. Moritz, seit Herbst 2008 eng mit dem Hersteller Palmer zusammen, der einen speziellen Ski entwickelt habe, der die Geschwindigkeit der Abfahrten drossele, so Bogner. Nicht nur im Engadin, sondern auch in vielen anderen Skigebieten in der Schweiz gebe es neuerdings eigens für “Genuss-Skifahrer“ präparierte Pisten, auf denen Rowdys unerwünscht seien, wie der Marketingexperte aus St. Moritz erklärt. Ein weiterer Grund sei den Ausführungen zufolge in der perfekten Beschaffenheit der Pisten im Engadin und der konstant guten Schneelage während der vergangenen Winter zu sehen. Last but not least hat Bogner auch noch ein lobendes Wort für die Ski-Touristen übrig, die im Engadin durch vorbildliches und besonders rücksichtsvolles Verhalten im vergangenen Winter ihren Teil zu der positiven Statistik beigetragen hätten.
Über die Statistik freuen sich natürlich auch die Ski-Hotels in St. Moritz und Umgebung, die sich kaum eine bessere und vor allem kostenlose Werbung für das Engadin und die Schweiz wünschen könnten. Während im Winter 2007/08 noch ein Unfall auf rund 17.000 Abfahrten kam, steigerte sich die Anzahl der unversehrten Zielankünfte im letzten Winter auf knapp 22.000 pro Unfall.
Datum: 19.08.2009