Skiurlaub Schweiz: SBS geht von Nullrunde bei Seilbahnen aus

Skiurlaub Schweiz: SBS geht von Nullrunde bei Seilbahnen aus
Skiurlaub Schweiz: SBS geht von Nullrunde bei Seilbahnen aus

Ausgerechnet die Wirtschaftskrise hat den Betreibern der Seilbahnen und Skilifte in den Schweizer Alpen einen erfolgreichen Winter 2008/09 beschert. Diesen Erfolg wollen die Seilbahnen und Skilifte in der Schweiz nun offenbar an ihre Gäste weitergeben und weitgehend auf Preissteigerungen für die Tickets verzichten. Peter Vollmer, der Direktor der Seilbahnen Schweiz (SBS), bestätigte die Nullrunde inzwischen, stellte aber zugleich klar, dass es an einzelnen Seilbahnen und Skiliften auch im kommenden Winter zu marginalen Preisanstiegen kommen könnte, die dann aber andernorts durch Reduzierungen ausgeglichen würden.

Der Skiurlaub in der Schweiz dürfte damit im Vergleich zum letzten Winter also nicht teurer werden, so dass die Touristen mit etwa demselben Budget kalkulieren können. Die Wirtschaftskrise habe sich auch in der Schweiz bemerkbar gemacht, weshalb viele Touristen die heimischen Pisten in den Alpen einem Urlaub im Ausland vorgezogen und damit für gute Umsätze bei den Seilbahnen und Skiliften gesorgt hätten, so SBS-Direktor Vollmer. Dem Verband SBS gehören in der Schweiz mehr als 500 Seilbahnen und Skilifte an.

Auf die Preispolitik der Ski-Hotels in der Schweiz hat die Ankündigung der SBS zwar keine direkte Auswirkung. Günstige Unterkünfte gibt es jedoch auch in der Schweiz, die allgemein für ihr etwas höheres Preisniveau als in Österreich, Deutschland, Italien und Frankreich, den weiteren Ski-Ländern in den Alpen, bekannt ist. Die Wintersaison 2009/10 steht auf den Pisten und Loipen in der Schweiz unmittelbar bevor und dauert in den meisten Skiregionen bis Mitte Mai.

Datum: 14.10.2009

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