Caspoggio: Bergwege, Geschichte und aktive Tage
Unterkünfte in Caspoggio
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Foto: Gaggi Luca 76 via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Caspoggio bietet Ihnen eine abwechslungsreiche Verbindung aus Bergwegen, sportlichen Unternehmungen und gut sichtbarer Ortsgeschichte. Die Auswahl reicht von kurzen Routen mit überschaubarer Gehzeit bis zu längeren Wegen mit deutlichem Höhenunterschied. Dazu kommen die Alpe Prabello, der Klettersteig Ferrata Vigneron, historische Häuser und Kirchen sowie eine Pumptrack im Centro della Montagna – Zenith.
Wanderrouten mit unterschiedlichen Profilen
Eine gute Orientierung für die Tagesplanung bietet die Wanderung „I maggenghi di Caspoggio“. Bis Sant’Antonio sind 200 Höhenmeter Anstieg zu bewältigen, bis zur Motta 350 Höhenmeter. Die Gehzeit beträgt etwa 1,5 beziehungsweise 2,5 Stunden. Die Route führt von Sant’Antonio über den „Sentiero del Latte“ bis zur Motta di Caspoggio. Der Rückweg kann über Prabello und Santa Elisabetta als Rundweg erfolgen.
Auch „I sentieri del latte a Caspoggio“ verbindet klare Eckdaten mit verschiedenen Möglichkeiten. Die Route ist etwa 3 Kilometer lang, weist ungefähr 430 Höhenmeter Anstieg auf und hat eine Gehzeit von rund 1,5 Stunden. Sie ist für Wanderungen vorgesehen und kann mit kleinen Varianten auch mit dem Fahrrad befahren werden. Für einen längeren Tag steht die Route „Lo sci a Caspoggio“ mit etwa 9 Kilometern, ungefähr 750 Höhenmetern Anstieg und rund 4 Stunden Gehzeit zur Verfügung. Auch sie ist für Wanderungen vorgesehen; mit kleinen Varianten ist eine Befahrung mit dem Fahrrad möglich.
Die Bezeichnung „Lo sci a Caspoggio“ sollte dabei nicht automatisch mit einem aktuellen Skiangebot gleichgesetzt werden. Im Vordergrund dieser Route stehen die beschriebene Wanderung und ihre möglichen Fahrradvarianten. Die unterschiedlichen Längen, Anstiege und Gehzeiten helfen Ihnen, eine passende Tour für den jeweiligen Tagesrahmen auszuwählen.
Alpe Prabello und Ferrata Vigneron
Die Alpe Prabello ist ein bekanntes Ziel für Wanderungen und Radtouren. Neben der Kapelle gibt es dort eine ausgestattete Picknickfläche. Damit ergänzt der Ort die längeren Wege um einen konkreten Platz für eine Pause im Verlauf des Tages.
Für sportlich orientierte Besucher bietet Caspoggio mit der Ferrata Vigneron einen vertikalen und ausgesetzten Klettersteig. Er weist keine besonderen technischen Schwierigkeiten auf. Lange vertikale Platten sind umfangreich mit Klammern und einem straff gespannten Seil gesichert. Der Einstieg liegt nahe dem Ortsteil Castello in der Gemeinde Caspoggio. Nahe dem Kreisverkehr an der Provinzstraße durch die Valmalenco gibt es bei der Abzweigung nach Caspoggio Parkmöglichkeiten.
Wer eine Etappe der Alta Via della Valmalenco plant, kann über die ehemaligen Skipisten nach Caspoggio absteigen und anschließend mit öffentlichen Verkehrsmitteln wieder nach Torre di Santa Maria fahren. Der Hinweis auf die ehemaligen Skipisten beschreibt dabei einen historischen Zustand und keine aktuelle Pisten- oder Liftfunktion.
Ortsgeschichte entlang der Wege
In den Wäldern von Castello sind noch die Ruinen des antiken Castello di Caspoggio zu sehen. Die Route „Una storia in cammino“ umfasst einen Weg zum Castello di Caspoggio und verbindet die Wanderung mit diesem historischen Ziel. Ebenfalls durch Caspoggio führt der Rundgang „Erminio Dioli pittore“ über innerstädtische Straßen.
Im historischen Zentrum befindet sich die mittelalterliche „Truna“. Sie besteht aus aneinandergebauten Häusern und besitzt nur zwei Öffnungen für Ein- und Ausgang. Die „Cavalera“ ist ein ausgebauter religiöser Weg. Sie führt von der Bildkapelle in der Contrada Negrini über die Kapelle von Bricalli bis nach Curada Bassa. Zu ihr gehören zwei Nischen und ein an einem Gebäude angebrachtes Holzkruzifix.
Ein weiterer historischer Bezugspunkt ist die Cà dei Muscun, eines der ältesten Häuser der Valmalenco. An ihrer Fassade trägt das Haus die Jahreszahl 1504. Kirchen ergänzen diesen Rundgang durch die Ortsgeschichte: Die heutige Pfarrkirche Chiesa dei SS. Rocco, Fabiano e Sebastiano wurde 1661 errichtet und 1666 geweiht. In den 1960er-Jahren wurde sie erweitert und ihre Fassade neu gestaltet. Die Chiesa di Santa Elisabetta wurde im Ortsteil Pantanaccio zwischen 1719 und 1721 erbaut.
Sportliche Abwechslung für verschiedene Interessen
Wenn Sie neben Wanderungen eine weitere sportliche Aktivität suchen, verfügt das Centro della Montagna – Zenith in Caspoggio unter anderem über eine Pumptrack. So lassen sich längere Bergtouren, historische Rundgänge und eine kürzere sportliche Einheit unterschiedlich miteinander verbinden, ohne die Angebote inhaltlich gleichzusetzen.
Weitere Ziele für Ihren Vergleich können Sie hier aufrufen: Stazzona, Sernio, Aprica, San Carlo, Bianzone, Torre Di Santa Maria, Teglio und Oga.
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