Fusion der Skigebiete in der Olympiaregion Seefeld

Fusion der Skigebiete in der Olympiaregion Seefeld
Fusion der Skigebiete in der Olympiaregion Seefeld

Was lange währt, wird endlich gut. So oder so ähnlich muss wohl das Motto für die in der Olympiaregion Seefeld gelegenen Skigebiete Gschwandtkopf und Rosshütte lauten, die derzeit eine Fusion vorantreiben. Seit nicht weniger als 15 Jahren ist die Fusion der beiden Skigebiete nun schon ein Thema, in das vor allem aufgrund der Initiative der Liftbetreiber und des Tourismusverbands der Olympiaregion Seefeld nun wieder etwas mehr Bewegung kommt.

Skigebiete Gschwandkopf und Rosshütte

Dipl.-Ing. Robert Steinwander, Vorsitzender im Technikerkomitee des Fachverbands Seilbahnen, wurde als Sachverständiger beauftragt, eine Machbarkeitsstudie über die Fusion der Skigebiete Gschwandkopf und Rosshütte anzufertigen. Die Pläne, in denen auch die künftige Anbindung der Fußgängerzone an die Liftstation am Gschwandkopf berücksichtigt wurde, wurden nun den Bürgermeistern der Gemeinden Seefeld, Leutasch und Reith sowie Vertretern der Liftbetreiber vorgestellt. Demnach brächte eine Fusion der Skigebiete Gschwandkopf und Rosshütte für alle Beteiligten eigentlich nur Vorteile, weshalb die Realisierung bei optimalem Verlauf bereits zu Beginn des Jahres 2010 vollzogen werden kann.

Pluspunkte für die Olympiaregion Seefeld

Synergieeffekte könnten vor allem durch die Vereinigung der bisher getrennt gelagerten Kompetenzen in den Bereichen Ski alpin und Langlauf erzielt werden. Gleichfalls würde sich die bisher eher bescheidene Parkplatzsituation entscheidend verbessern, die Nutzung der Buszubringer ließe sich ebenfalls deutlich komfortabler gestalten. Zu guter Letzt würde auch der in der Fußgängerzone ansässige Einzelhandel von der Belebung der unmittelbar an die Skihänge angrenzenden Einkaufspassage profitieren. Mit der Ski-WM 2011 in Garmisch steht auch das nächste sportliche Highlight in der Olympiaregion Seefeld quasi schon vor der Tür.

Datum: 05.02.2009