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Castro am Iseosee: Seeufer, Wege und historische Spuren

Unterkünfte in Castro

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Castro liegt am Westufer des Iseosees zwischen Riva di Solto und Lovere. Wenn Sie für Ihren Aufenthalt eine Unterkunft in Castro in Betracht ziehen, eröffnet sich ein Ort, in dem Seeufer, enge Gassen, Aussichtspunkte, Natur und historische Spuren eng beieinanderstehen. Die Ausflugsziele reichen von kurzen Spaziergängen bis zu Wegen mit kulturgeschichtlichen Besonderheiten.

Lage und Ortsbild am Iseosee

Das historische Zentrum von Castro ist durch enge Gassen und Häuser nahe am See geprägt und gruppiert sich um die ehemalige Pfarrkirche. Der Hafen von Castro wurde wahrscheinlich in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts als Anlegestelle unter der Gerichtsbarkeit von Bergamo im nördlichen Bereich des Iseosees gegründet.

Spazierwege zu Aussichtspunkten

Der Sentiero dello Stross führt von der Uferstraße zum Aussichtspunkt von Castro. Unterwegs eröffnen sich Ausblicke auf den See und auf die Schlucht mit ihren markanten senkrechten Felsplatten am Wasser.

Für einen kürzeren Ausflug bietet sich der leichte Spaziergang vom Zentrum von Castro zur Kirche San Lorenzo an. Die Strecke führt außerdem zu einem Aussichtsbalkon mit Blick auf den Iseosee. Ein weiterer Weg ist der Sentiero La Panoramica – Valle del Freddo, der in Castro nahe der Cappella del Colet beginnt.

Naturraum Gola del Tinazzo

Der Parco della Gola del Tinazzo ist ein Schutzgebiet. Im Mittelpunkt steht eine tiefe, schmale Felsspalte, die in weit zurückliegenden geologischen Zeiten vom Fluss Tinazzo ausgewaschen wurde.

Durch den Park führt der Sentiero naturalistico. Er wird nach vorheriger Reservierung durch ein hölzernes Tor betreten. Der Sentiero dell’energia soll Wandernden verständlich machen, wie sich Wasser zur Energieerzeugung nutzen lässt.

Kirchen, Schmieden und Wege aus früheren Zeiten

Die Chiesetta di San Lorenzo wurde etwa um die Mitte des 12. Jahrhunderts errichtet. Neben dem Friedhof von Castro befindet sich die Kirche der Natività di Maria; sie ist mit den Widmungen an die Natività di Maria und an die Vergine delle Grazie verbunden.

Auch das Handwerk ist mit Castro verbunden. Für das Jahr 1229 gibt es in Castro eine Silbergießerei, die wahrscheinlich auch für Eisen genutzt wurde. Im Jahr 1364 gab es in Castro Schmieden. Im Ortsteil Poltragno lässt sich eine Wasserschmiede bis 1400 zurückverfolgen; sie heißt heute Maglio Carrara.

Die mittelalterliche Via Corna war für den Verkehr mit Karren vorgesehen. In ihren Untergrund aus gewachsenem Fels wurden zur Erleichterung des Verkehrs Radrillen eingemeißelt. An der engsten Stelle zwischen der Felswand und dem Abgrund wurde zur Sicherung des Gebiets von Castro ein befestigtes Tor errichtet. Erhalten sind die beiden in den Fels eingeschnittenen Führungen.

Praktische Orientierung für den Spaziergang

Für den Spaziergang nach San Lorenzo wird Castro über die SP 469 angefahren. Parkmöglichkeiten gibt es entlang der Via Matteotti oder auf dem „Parcheggio Area Feste“.

Weitere Orte für Ihre Orientierung

Villa Di Serio, Carona, Gazzaniga, Cenate Sopra, Zogno, Cene, Ponteranica und Leffe.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bergamo.

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