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Costa Volpino: Wege am Oglio, Panoramablicke und historische Kirchen

Unterkünfte in Costa Volpino

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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File:Costa Volpino (BG) - frazione Ceratello.jpg File:Costa Volpino (BG) - frazione Ceratello.jpg Foto: Arbalete via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Costa Volpino verbindet die Flusslandschaft des Oglio mit aussichtsreichen Wegen, Radstrecken und historischen Ortskernen. Sie können hier Touren mit unterschiedlichen Längen und Wegoberflächen kennenlernen, Kirchen in mehreren Fraktionen besuchen und Panoramablicke auf den Iseosee sowie die Val Camonica einplanen.

Unterwegs zwischen Oglio und Iseosee

Ein markanter Orientierungspunkt für Radfahrer und Fußgänger ist die Ponte della Pace. Die kombinierte Rad- und Fußgängerbrücke überspannt den Oglio an der Stelle, an der der Fluss in den Iseosee mündet. Sie liegt zwischen der Sporthalle der Lokalität Corti und dem Friedhof von Piano. Entlang des Oglio befindet sich außerdem der Parco avifaunistico dell’Oglio, eine grüne Fläche für entspannte Spaziergänge und sportliche Aktivitäten.

Durch den Park verläuft ein Radweg, der aus der Lokalität Bersaglio kommt und an die Ciclovia dell’Oglio anschließt. Diese überwiegend ebene Radroute führt nördlich des Sees durch die Val Camonica bis nach Capo di Ponte. Costa Volpino ist mit der Buslinie Bergamo–Boario erreichbar. Auch Qualino ist mit dem Bus erreichbar: Die Fraktion liegt auf einer ausgedehnten Terrasse, und die dortige Kirche Sant’Ambrogio eröffnet einen umfassenden Panoramablick auf den Iseosee und die untere Valcamonica.

Wanderrouten und Rundkurse

Durch Corti und Volpino, zwei Fraktionen von Costa Volpino, führt die vierte Etappe des Cammino di Carlo Magno. Sie ist 16,1 Kilometer lang und verläuft zu 40 Prozent auf unbefestigten sowie zu 60 Prozent auf befestigten Wegen und Straßen. Für Ihre Planung ergibt sich dadurch eine klar gemischte Streckencharakteristik mit unterschiedlichen Untergründen.

Auch mehrere Wege verknüpfen einzelne Landschaftsräume miteinander. Die Tratta 13 des Sentiero Alto kreuzt den Sentiero dei laghi basso. Der Tour panoramico dell’alto lago führt von Corti nach Lovere über Ceratello, das Hochplateau von Bossico und das Santuario di San Giovanni in Monte Cala. Die Route Bossico–Ceratello verläuft von der Fraktion Ceratello über eine etwa zwei Kilometer lange, bequeme und aussichtsreiche agroforstwirtschaftliche Straße zum Hochplateau von Bossico; die Gehzeit beträgt etwa eine Stunde.

Für Mountainbiker ist die MTB-Route Costa Volpino–Lago Moro als Rundkurs über Schotterstraßen und Waldwege angelegt. Sie führt zu einem alpinen See und anschließend auf einem panoramischen Rückweg ins Tal. Eine weitere Wanderung führt von Costa Volpino zum Rifugio Magnolini zunächst durch das Valle di Supine und danach über die Südwesthänge des Berges.

Kirchen, Ortskerne und Geschichte

Volpino bewahrt alte Wohnhäuser mit Portalen und Arkaden im mittelalterlichen Stil. Zur Geschichte der Fraktion gehört eine Burg, die als bedeutendste Burg des 12. Jahrhunderts in Volpino galt und der Familie Brusati gehörte. In einem späteren Friedensvertrag zwischen Bergamo und Brescia wurde ihre Zerstörung beschlossen; sie erfolgte 1198. Innerhalb der Burg ist eine dem heiligen Stefano geweihte Kirche seit 1132 nachweisbar.

Die Kirche Santo Stefano dominiert den Gipfel des Hügels von Volpino. Sie ist entweder über einen steilen Anstieg mit einer kurzen Treppe oder über die schmalere, bequemere Via Sabotino erreichbar, die das Zentrum umgeht. In Qualino zeigt die Kirche Sant’Ambrogio heute eine durch Erweiterungen im 17. Jahrhundert und im Jahr 1902 geprägte Gestalt. Sie steht auf einer teilweise erhaltenen Struktur des 15. Jahrhunderts; im Inneren sind Freskofragmente dieses älteren Bestands erhalten.

Am Südrand von Branico liegt die Kirche Santi Bartolomeo e Gottardo mit Blick auf das Oglio-Tal. Im Inneren bewahrt sie einen Malereizyklus aus dem 14. Jahrhundert. Die Kirche San Matteo in Flaccanico überragt den Ort, während sich ihr Kirchplatz zu einem beeindruckenden Ausblick öffnet. In Ceratello steht die Kirche San Giorgio Martire oberhalb des Ortes auf einem Hügel, auf dem vermutlich früher eine Burg stand. Die repräsentative Treppe zur Kirche wurde zwischen 1937 und 1939 errichtet.

In der Lokalität Corti ist die Kirche Sant’Antonio Abate ein bemerkenswertes Beispiel zeitgenössischer religiöser Architektur. Sie ersetzt den früheren Pfarrsitz auf dem Hügel. Ceratello liegt auf über 800 Metern Höhe in panoramischer Lage und ist der höchstgelegene historische Ortskern der Costa.

Das Rifugio Magnolini

Das Rifugio M.O. Leonida Magnolini liegt in der Lokalität Pian della Palù auf 1.610 Metern Höhe zwischen dem Talkessel von Clusone und dem Valle Camonica. Es wurde von der CAI-Sektion Lovere errichtet und 1948 eröffnet.

Weitere Orte zum Vergleichen

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bergamo.

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